Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht. (Platon)

Was Platon schon 400 Jahre v.Ch. erkannte ist bei Politikern und Pflegeverbänden bis heute nicht angekommen.

Aktuelle Informationen und den Widerspruch gibt es auf der Seite
www.pflegekammer.info
des Bundesverband für freie Kammern e.V.  www.bffk.de

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Niedersachsen kalkuliert bereits die Höhe der zu erpressenden Schutzgelder

  • Interessen der Pflegekräfte sind irrelevant und dienen nur als Alibi
  • Pflegekräfte dienen nur als auszubeutende Geldquelle.
  • Berufsstandschädlinge erhalten die Machtposition auf die sie es abgesehen haben.

Die Politik in Niedersachsen hat bewiesen, das ihr eine künstlich geschaffene Versorgung von willigen und politisch bequemen Bürokraten wichtiger ist, als die wertvollen Pflegekräfte in ihrem Land zu unterstützen. In einer Entschließung vom Juni 2012 wurde ein Gesetzentwurf der SPD angenommen, der die Einrichtung von Pflegezwangskammern durchdrücken soll.

Die Skrupellosigkeit mit der die arbeitenden Pflegekräfte platt gebügelt werden, ergibt sich aus der Entschließung selbst.

Unterstützt werden hier die Interessen des „Förderverein zur Einrichtung einer Pflegekammer“, der Niedersächsische Pflegerat, und die Landesgruppe Pflegemanagement. Alles samt Organisation die von Verwaltungskräften und Bürohengsten ausgefüllt sind. Interessenvertreter der Arbeitgeber und Vorgesetzten, die heute schon maßgeblich für die Probleme und die mangelnde Attraktivität der Pflegeberufe verantwortlich sind.

Die Interessenvertreter der eigentlichen Pflegekräfte wurden dabei ignoriert. Immerhin sind nahezu alle Pflegekräfte angestellte Arbeitnehmer. Und die Vertreter des DGB und der Gewerkschaft Verdi wurden dabei einfach einfach übergangen. Interessant auch, das sich die Vertreter der Krankenkassen ebenfalls gegen eine Pflegekammer ausgesprochen haben. Verständlich, den die Millionenbeträge die diese Kammern verschlingen werden, werden den Pflegebedürftigen keinen Nutzen bringen. Bürokraten und Sesselpupser pflegen keine Menschen. Und studierte Schreibkräfte schon gar nicht. Die Millionen müssen von den Beitragszahlern, also der Allgemeinheit, aufgebracht werden. Berechtigte Forderungen gibt es bereits. Das ist eine neue Form der Bürgerabzocke zugunsten von politischen Speichelleckern und gleichzeitig eine elegante Form Berufsgruppen zu entmündigen.

Dabei muss erst einmal festgelegt werden, wer eigentlich alles der politisch genehmen Einheitsmeinung der Zwangskammer unterworfen wird und wie viel Geld eine solche Einrichtung verschlingt. Man fängt also an zu kalkulieren, wie viel die Pflegekräfte von ihrem sauer verdienten Geld an die Bürokraten der politischen Freunde zahlen müssen. Ausgerechnet Zwangsgeldererpressende Verwaltungskräfte, Menschenrechts- und Demokratieschädlinge sollen das Image der Pflegeberufe aufwerten. Die Personen, die heute schon der überflüssigste (Un-)Kostenfaktor in der Pflege sind, werden hier hofiert und sollen in öffentlich-rechtlichen Aktensortiereinrichtungen durchgefüttert werden.

Die Personalvertreter haben sich hier leider wenig hervorgetan. Mit Unterschriftensammlungen und Öffentlichkeitsarbeit, hätte man die Interessen der Pflegekräfte in den Vordergrund stellen können und eine solche Arbeitgeberkammer sicher verhindern können.

In Niedersachsen zeigt die Politik ihr dreckiges Gesicht. Gesellschaftlich wertvolle Berufsgruppen werden noch mehr ausgebeutet, machtgeile Arbeitgebervertreter in gesetzliche Luxuspositionen gehoben.

So hebelt man die demokratischen Strukturen in diesem Land aus.

SPD und Grüne die den Zwangskammerzug ins Rollen gebracht haben, sind für Pflegekräfte in Niedersachsen keine Wahlempfehlung.

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*Satire Anfang*

Diesen Eintrag aus dem internen Ticker muss man einfach veröffentlichen.

drastischer aber ehrlicher Facebook-Kommentar

Facebook-Kommentar

Diesen Facebook-Kommentar fanden wir drastisch aber er beschreibt die Sache gut. Die Wortwahl finden wir allerdings etwas daneben. … Das Wort Hu** benutzt doch heute keiner mehr. *Satire Ende*

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verdi – Gewerkschaft Beine machen

Logo der Gewerkschaft verdi


Aktion von verdi-Mitgliedern







Wir wurden gefragt, ob wir nicht einen Download für verdi-Mitglieder zum Thema Pflegekammern bereitstellen möchten.

Das tun wir natürlich gerne. Wenn sich auch Nicht-Mitglieder von verdi das durchlesen, dann dürfte auch dem letzten klar werden, was da hinter den Kulissen von den arbeitgeberorientierten Pflegeverbänden ausgekungelt wird.

Die Tatsche, daß sich der DBfK inzwischen bei verdi mit der Aktion »Bündnis für gute Pflege« einspeichelt, dürfte als ernstes Warnsignal gewertet werden. Ein Verband der in erster Linie von PDLs, Vorgesetzten oder praxisfernen Berufstheoretikern dominiert wird, (warum haben die echten Pflegekräfte an dem Laden wohl kein Interesse?) kann eine demokratisch legitimierte und orientierte Gewerkschaft als Gegenpart natürlich nicht brauchen. Da ist eine solche sanfte »Übernahme« natürlich äußerst praktisch.

Wer Mitglied bei verdi ist und verdi Beine machen möchte, kann dies durch Abschicken dieses Schreibens tun.

Pflegekammern – Aufforderung an verdi von verdi-Mitgliedern (PDF)

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So ticken die Kammerbefürworter: DRK Schwesternschaft

Betrügen, Ausbeuten, Bereichern …

Uns wurde dankenswerterweise ein Bericht zugeschickt, der sehr schön darstellt, wie die Kammerbefürworter ticken. Eines wird dadurch klar:  Pflegekammern werden nicht mit dem Ziel eingerichtet die Pflegekräfte zu vertreten. Es geht darum, die Pflegekräfte unter Kontrolle zu bringen und die gewerkschaftlichen Initiativen auszubremsen. Wer uns ähnlich Informationen zukommen lassen möchte: Nur zu. Wir freuen uns drauf.

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Wenn man sich mit den Pflegekammern beschäftigt, so sollte man auch einen Blick auf die Initiatoren und deren Beweggründe lenken.
Die geplanten Pflegekammern unterscheiden sich von den meisten anderen Kammern darin, dass ihnen nicht Freiberufler und Selbstständige gesetzlich zugewiesen werden, sondern fast ausnahmslos abhängig Angestellte. Die Initiatoren werden nicht müde zu betonen, dass ihnen in besonderem Maße an einer Vertretung der Interessen der Pflegekräfte und des Berufsstandes gelegen ist.

Die Schwesternschaft vom Roten Kreuz gehört zu den Mitunterstützern der Pflegekammerinitiative.

Als Organisation die sich Menschlichkeit und Mitgefühl auf die Fahnen geschrieben hat, und die Politikern Verfehlungen gegen diese Grundsätze vorwirft, darf man entsprechend hohe Anforderungen an deren Handlungsprofil stellen.

Am Beispiel des Uniklinikums Essen sieht man jedoch, die Rotkreuzschwestern haben eine ganz eigene Art mit Personal umzugehen:
Artikel „Der Westen“ („Der Westen“ DRK Schwestern an der Uniklinik Essen als PDF)

(Anm.: So ganz neu ist die Methode nicht. Hier ein Artikel von verdi aus dem jahr 2007: ver.di)

Ob es sich bei der Schwesternschaft wirklich um solche »Gutmenschen« handelt, dürfte auch von den Pflegekräften durchaus infrage gestellt werden. Der Betriebsrat geht nicht ohne Grund auf die Barrikaden. Zitat „Personal das nicht streiken darf, das keine Arbeitsverträge hat und nur Satzung und Ordnung untersteht.“ Gestellungsverträge, welche nichts anderes sind als Leiharbeit.

Einen weiteren charakterlichen Aspekt der Rot-Kreuz-Schwestern zeigen die betrügerischen Machenschaften der Rot-Kreuz-Kliniken in Berlin. Diese Krankenhäuser werden durch die Schwesternschaft des DRK betrieben. Hier kam es zu einem millionenschweren Abrechnungsskandal. Als probates Mittel zur Gewinnsteigerung wurde dafür u.a. „billiges“ Personal eingestellt.
Artikel bei „n-tv“  (ntv-drk-abrechnungsskandal als PDF)
Artikel „Berliner Kurier“  („Berliner-Kurier“ So lief die Abzocke als PDF)

Hier trübt sich das Bild von den uneigennützigen Prinzipien einer mildtätigen Hilfsorganisation mit dem Slogan „Menschen helfen Menschen“ oder „Aus Liebe zum Menschen“.
 
Dabei sollte man nicht vergessen: Die Führungskräfte dieser Organisation sitzen zusammen mit ihrem gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeverbänden, welche die Einführung von Pflegekammern mit Zwangsmitgliedschaft fordern. Es ist unschwer erkennbar, welche Ziele und Interessen dies Personen mit ihrer Initiative tatsächlich haben. Die Interessen der eigentlichen Pflegekräfte dürften nicht dazu zählen.

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Beim Roten Kreuz ist man sich nicht zu schade, die eigenen Mitarbeiter auch mittels („christlicher“) Scheingewerkschaften auszubremsen. Hier ein Link zur Arbeit zweier gewerkschaftsnaher Journalisten: Labournet.de

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Die skrupellose Art wie diese Leute mit dem Pflegepersonal umgehen, beweist welch Geistes Kind die Pflegekammerbefürworter sind. Wir wissen aus mehreren Kliniken in Deutschland, dass diese Leute ebenso mit ihrem Personal verfahren. Wir wissen auch, das in einigen kommunalen Kliniken der Personalrat ausgebremst wird und gerade in kirchlichen Häusern vergleichbare Zustände herrschen.

Wenn Ihr darüber Informationen habt, dann lasst uns diese bitte zukommen.

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DIE LINKE muss Grünen und SPD jetzt zeigen wie Demokratie geht

Kaum zu glaube. Ausgerechnet DIE LINKEN, die ja auf Bundesebene vom Verfassungsschutz überwacht werden (wer hat das wohl veranlasst?), müssen jetzt in Niedersachsen den GRÜNEN und der SPD zeigen wie das mit der Demokratie funktioniert.

Grüne und SPD haben sich großzügig von den angeblichen Pflegevertretern einwickeln lassen. Nur die LINKEN im niedersächsischen Landtag haben erkannt, dass hinter dem federführenden Verband DBfK keineswegs die Masse der Pflegekräfte steht. Erkannt haben sie, das dies in erster Linie ein bürokratisierter Club von PDL und Hyperschwestern (vom Typ »Ich bin was besseres als der allgemeine Pflegepöbel«) ist, der hier seinen sinkenden Stern wieder an den Himmel schieben will. Wer als Verband versagt hat, sucht sich politische »Freunde«, damit man sich seine Existenz nicht wie üblich durch gesellschaftlichen Nutzen und Wert sichern muss, sondern per Gesetz nachgetragen bekommt.

Während die Grünen auf Bundesebene bereits den Kammerzwang deutlich in Frage stellen, scheint man das in Niedersachsen nicht hören zu wollen. Möglicherweise hat man ja schon einigen Parteifreunden lukrative Jobs angeboten. Damit kann man die Pflegekammern dann auch auf politisch korrekter Linie halten.

Auch die SPD muss sich fragen lassen, wie ein Partei, die sich einst auf die Seite der Arbeitnehmer gestellt hat, eine solche Organisation fördern kann. Eine Pflegekammern bringt den Pflegekräften keinerlei Nutzen bei Tarifverhandlungen oder Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber. Das einzige was eine Pflegekammer kann, ist die Pflegekräfte noch mehr wirtschaftlich zu belasten und mundtot zu machen. Wer wehrt sich schon gegen eine Organisation, welche die Berufsaufsicht führt?

Quelle: http://www.bffk.de//aktuelles/niedersachsens-linke-lehnt-eine-pflegekammer-ab.html

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Pflegekammern: BadBank der Pflegeberufe

Klinikmüllentsorgung per Pfelgekammer     Danke an Kevin für diese satirische Illustration

Wenn man nach etwas Positivem beim Thema Pflegezwangskammern sucht, so wird man eigentlich nur fündig, wenn man sich dort einen lukrativen Job auf Kosten der Pflegenden verschaffen will.

Auf einen „nützlichen“ Aspekt wurde ich von einer Kollegin aufmerksam gemacht:

Pflegekammern sind eine Art BadBank der Pflegeberufe. In allen Einrichtungen der Pflege gibt es eine Reihe von Personal die eigentlich zu nichts nutze sind und die in erster Linie Geld kosten. Analog zu den Ramschpapieren der Banken wäre das Ramschpersonal. Teuer, aber trotzdem wertlos. Besonders in den unproduktiven Büroabteilungen sind diese Leute zu finden. Pflegemanager, Pflegefachwirte, Case-Manager und wie sie nicht alle heißen. Diese Bürokraten, ohne wirklichen nutzen, kann man elegant in die Pflegekammern entsorgen. Dort können Sie den ganzen Tag zwischen Akten verbringen, ihre Profilneurosen kompensieren, wichtige Gespräche führen, Meetings abhalten, usw.

Aber vor allem stehen Sie den echten Pflegekräften nicht im Weg. Die in den Einrichtungen eingesparten Gelder könnten für richtiges Pflegepersonal genutzt werden. Müsste man nur noch einen Weg finden, dass nicht die arbeitenden Pflegekräfte dieses Ramschpersonal bezahlen müssen.

Passend zu dem Spruch von Rudi Carell:
Gestern noch bei der Arbeit, heute schon auf der Showbühne.

Gestern noch Klinikmüll, heute schon Kammerpräsident(in).

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Personalvertreter/innen aufgewacht!

Pflegekammern machen Gewerkschaften überflüssig!

Erschrocken? Mit diesem Gedanken gehen die Rattenfänger der Kammerinitiatoren auf Beutezug. Und es gibt eine ganze Reihe von Pflegekräften die darauf reinfallen. Verständlich, wenn man diese Kammern als Pflegegewerkschaft verkauft. Einen gewerkschaftlichen Nutzen hat man davon freilich nicht.

Leider scheinen viele Personalvertreter/innen in den Bereichen der Pflege noch nicht auf dem Laufenden zu sein, was die selbst ernannten Pflegeverbände (in erster Linie der dbfk) da gerade mit Gewalt durchzusetzen gedenken. In einigen Kliniken und Pflegeheimen ist ja bereits angekommen was da läuft, leider nicht bei Allen. Interessanterweise hat die Gewerkschaft verdi bereits eine klare Stellungnahme zum Thema herausgebracht. Aber auch hiervon haben eine ganze Reihe von Personalvertreter/innen noch nichts mitbekommen. Unter dem Deckmantel »Die Pflege braucht eine eigene Vertretung« wird hier, in froher Zweisamkeit mit der Politik, ein System der Entmündigung eines ganzen Berufsstandes vorbereitet. Und nebenbei, kann man dann so lästige Personenkreise wie Gewerkschaften auch noch gleich ausbooten.

Einheitsmeinung statt Meinungsfreiheit

Grundsätzlich ist gegen eine demokratisch legitimierte Vertretung der Pflege in Deutschland nichts einzuwenden. Leider ist das, was dort geplant ist, keine demokratisch legitimierte Vertretung eines Berufsstandes. Die Initiative geht nicht von den Pflegekräften aus, sondern primär von einem Berufsverband aus, der durch Vorgesetzte, Leitungskräfte oder sogar durch Personen repräsentiert wird, die nicht einmal aus dem Pflegeberuf kommen. Zusammen mit deren Freunden aus der Politik. Diese Personen haben natürlich ein besonderes Interesse an einer Kammer, kann man sich dort doch einen lukrativen Posten ohne größeres Arbeitsplatzrisiko und ohne allzu hohe Anforderungen sichern. Vor allem braucht man sich im klimatisierten Büro nicht die Hände schmutzig zu machen. Das Hauen und Stechen um die besten Plätze hat sicher schon begonnen. Die Betroffenen Pflegekräfte dürfen dann ein ehrenamtliches »Alibi-Kontrollgremium« wählen, für das sich von den angestellten Kämmerlingen sowieso keiner Interessiert.

Meinungsgleichschaltung

Die Initiatoren wollen per Gesetz alle Pflegekräfte in eine Kammer zwingen, die dann für die Interessen dieser Personen sprechen soll. Durch diese Zwangsmitgliedschaft bilden sie sich dann ein, für diese Personen sprechen zu können. Einheitsmeinung statt Demokratie und Meinungsvielfalt, bzw. Meinungsfreiheit. Der Politik (und damit den Arbeitgebern und Krankenkassen) ist das genehm, kann man doch so die Meinung einer ganzen Berufsgruppe kontrollieren. In bestehenden Kammern klappt das ja schon ganz gut. Für die Pflegekräfte bedeutet das, »Außer Spesen nichts gewesen«. Allerdings jedes Jahr aufs Neue. Neue Interessengruppen haben erst gar keine Chance laut zu werden. Da ja in einer Kammer angeblich alle Betroffenen vertreten sind, kann es ja gar nicht sein, dass jemand eine eigenen oder gar eine abweichende Meinung hat. Demokratie ist halt was lästiges – in Kammern und bei deren Befürwortern ganz besonders.

Zahlen oder Berufsverbot

So einfach kann man das was dort geplant ist, auf einen einfachen Satz herunterbrechen. In Zukunft dürfen nur noch die Personen den Pflegeberuf ausüben, die sich Registrieren lassen und regelmäßig Geld an diese Organisation überweisen. Wer nicht zahlt erhält ein Berufsverbot. Basta. Wer den Eindruck hat, das sind sizilianische Methoden, der hat das durchaus richtig erkannt.

Zahlen ohne Nutzen

Die Frage ist nur, wer ist der Nutznießer einer solchen Organisation? Für die Pflegekräfte in Deutschland wird es keinen Vorteil bringen. Allerdings für die Personen, welche dann in der Kammer sitzen schon. Bequemer kann man sein Geld nicht verdienen … pardon, erhalten. Verdiene kann man nicht sagen, den einem Verdienst steht eine Leistung im Wettbewerb gegenüber. Bei einer staatlich eingesetzten Monopolorganisation gibt es keinen Wettbewerb.

Unser Fazit:

Liebe Personalvertreterinne und Personalvertreter, macht Eurem Namen und Eurer Position einmal alle Ehre! Informiert die Pflegekräfte, wie diese demnächst über den Tisch gezogen werden sollen und zeigt ihnen auf, wie man sich gegen diese Antidemokraten und Berufsstandschädlinge wehren  kann. Wenn ihr jetzt schlaft, werden Euch bald sehr viele Personen unangenehme Fragen stellen.

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Das Rote Kreuz und die Menschenrechte

Eine Interpretation zum Boykottaufruf gegen das Rote Kreuz

Das Rote Kreuz gibt sich in der Öffentlichkeit gerne als soziales und humanitäres Gewissen. Ob dieses Gewissen bei der Schwesternschaft des DRK bereits angekommen ist, darf bezweifelt werden. Wenn eine große Organisation Verletzungen von humanitären Grundsätzen anprangert, so darf man diese Organisation ebenfalls mit diesen hohen Maßstäben messen. Die UN-Charta der Menschenrechte besagt in ihrem Artikel 20.2 ganz klar, dass Zwangsmitgliedschaften nicht gestattet sind. (Das gilt auch wenn man es als Pflichtmitgliedschaft sprachlich weichkocht.) Und genau da setzt sich die Schwesternschaft des DRK über dieses Menschenrecht hinweg. Die Schwesternschaft des DRK fordert nämlich genau so eine entmündigende und demokratieschädigende Zwangsmitgliedschaft für die Pflegekräfte.

Wenn Politiker oder Berufsverbände es mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen, so mag das an deren Skrupellosigkeit oder an deren Charakter liegen. Wenn aber eine humanitäre Organisation, die Anderen regelmäßig Fehlverhalten zum Vorwurf macht, genau diese Grundsätze absichtlich verletzt, so darf man schon Zweifel haben, ob diese Organisation dann noch einen solchen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben dürfte. Ein Boykottaufruf ist eine Abstimmung mit den Füssen. Jeder kann für sich entscheiden, ob er eine solche Organisation noch unterstützen möchte oder nicht.

Wer immer auch uns über die Hintergründe informiert hat: Vielen Dank für den Hinweis auf das Thema.
Wer etwas Gutes tun möchte, kann dies übrigens auch auf andere Weise tun. Z.B. bei amnesty …

Der Boykottaufruf stammt nicht von uns. Daher kann der Link nur als Text wiedergegeben werden. Übertragen sie den Link einfach eigenverantwortlich in Ihren Browser.

http://ow.ly/7uDX6

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